StartseiteAbstandOrtsverbandOV-StabAnfahrtEinheitenAnfordernMitmachenJugendgruppeBilderTermineLinksDownloadsAbstand

.


Das Technische Hilfswerk und der Ortsverband Bergisch Gladbach





Das Technische Hilfswerk (THW) - So fing alles an:


Am 16. September 1950 erhielt Otto Lummitzsch den schriftlichen Auftrag des damaligen Bundesinnenministers Gustav Heinemann, mit der Aufstellung eines zivilen Ordnungsdienstes zu beginnen. Es war die Zeit der politischen und kulturellen Veränderungen und Neuerungen im Nachkriegseuropa, als sich Heinemann und Lummitzsch am 22. August 1950 in Bonn zu Gesprächen über den Aufbau eines zivilen Schutzinstrumentes in der Bundesrepublik trafen. Im Zivil- und Katastrophenschutz waren zum damaligen Zeitpunkt kaum Strukturen in der neugegründeten Republik vorhanden. Daher bedeutet die mündliche Zusage, die der Bundesinnenminister an jenem Abend gab, eine entscheidende Neuerung im deutschen Zivil- und Katastrophenschutz.

 

Denn einen Monat später, am 16. September, hielt Lummitzsch den Auftrag Heinemanns in Händen, mit "den Arbeiten für die Aufstellung eines zivilen Ordnungsdienstes" zu beginnen. Dies war die Geburtsstunde des Technischen Hilfswerks. Seit 1953 ist das THW durch den Errichtungserlass des Bundesinnenministeriums eine Bundesanstalt.


Der Ortsverband Bergisch Gladbach:


Offiziell gegründet wird der Ortsverband Bergisch Gladbach im Jahre 1965.

 

1965 wird unter der Leitung des Herrn Ortsberauftragten Kelm die Unterkunft in Schildgen, Altenberger Dom Straße, bezogen. In diesem Jahr werden auch die ersten Fahrzeuge des LSHD (Luftschutzhilfsdienst) für den Bergungsdienst an den Ortsverband ausgeliefert - mit dem Auftrag, eine Bergungsbereitschaft (die 55. Bergungsbereitschaft im RP Köln) aufzubauen.

 

Unter der Leitung des Ortsbeauftragten Wolfgang Scheidt wurde 1967 zum ersten Mal in der Öffentlichkeit um Helfer geworben. So wurde unter anderem ein Tag der offenen Tür durchgeführt. Im Jahre 1968 war die Zahl der freiwilligen Helfer bereits auf ca. 50 angewachsen. Eine erste gemeinschaftliche Übung mit der Feuerwehr Loope, dem DRK Euskirchen und dem Fernmeldedienst des Malteser Hilfsdienstes Bergisch Gladbach wurde durchgeführt.

 

Da die Unterkunft in Schildgen im Laufe der Jahre zu klein wurde, wurden die Fahrzeuge der 55. Bergungsbereitschaft zwischenzeitlich in der Herman-Löns-Kaserne abgestellt, bevor 1971 die neue Unterkunft an der Romaneyer Straße im Stadtteil Hebborn bezogen wurde. Im Rahmen der Übergabe der neuen Unterkunft durch den Herrn Landesbeauftragten Kautzky wurden die ersten Helfer des Ortsverbandes für ihre Verdienste ausgezeichnet.

 

Im selben Jahr wurden alle Fahrzeuge und ihre Ausstattung an die Organisation "Technisches Hilfswerk" übergeben, die die Verantwortlichkeit für den Fachdienst Bergungsdienst übernahm. Der 3. Bergungszug der 55. Bergungsbereitschaft ging 1972 komplett in den Ortsverdand Porz über, der in diesem Jahr gegründet wurde.

 

1975 wurde die Führung des Ortsverbandes von Peter Koch übernommen, der im selben Jahr durch den Direktor des THW zum Kreisbeauftragten des Rheinisch-Bergischen-Kreises berufen wurde.

 

Seinen bis dahin größten Auftrag erhielt der Ortsverband 1980. Der Landesbeauftragte für NRW beauftragte den Ortsverband damit, zehn Helfer für einen Auslandseinsatz bereitzuhalten. Am 13.10.1980 fuhren zehn Helfer aus Bergisch Gladbach (mit weiteren 25 Helfern aus NRW) zu einem zehntägigen Einsatz in das Erdbebengebiet von El-Asnam (Algerien) - dem ersten humanitären Einsatz im Ausland für die Bergungsgruppe aus Bergisch Gladbach. Im selben Jahr wurde die Jugendgruppe des Ortsverbandes Bergisch Gladbach gegründet.

 

Da die Arbeit als Kreis- und Ortsbeauftragter immer umfangreicher wurde, entschloß sich Peter Koch ab dem 1. Januar 1982 nur noch als Kreisbeauftragter tätig zu sein. Die Position des Ortsbeauftragten übergab Herr Koch an Herrn Peter Elfang.

 

Zum Jahresende 1984 betrug die Personalstärke des Ortsverbandes ca. 200 aktive Bergungs- und Instandsetzungshelfer sowie ca. 19 Junghelfer.

 

Heute ist das THW bestrebt, sich den verändernden Gefahrenlagen anzupassen und seine Strukturen zu optimieren. Nach der jüngsten Umstrukturierung im Jahr 2004 verfügt der Ortsverband Bergisch Gladbach heute über einen Technischen Zug mit einem Zugtrupp, zwei Bergungsgruppen sowie den Fachgruppen Beleuchtung, Räumen und Wasserschaden/Pumpen.


ehrenamtliche Helfer:


Mit Stand vom 19.11.2011 engagieren sich 140 Helfer im Ortsverband Bergisch Gladbach. Die 140 Helfer unterteilen sich wie folgt:

 

  • aktive Helfer: 77
  • Reservehelfer: 21
  • Junghelfer: 16
  • Althelfer: 26


Der Ortsbeauftragte (OB):


Geleitet wird der Ortsverband durch den Ortsbeauftragten (OB). Der OB ist unter anderem für die Einsatzbereitschaft und den Ausbildungsstand des Ortsverbandes verantwortlich, Ansprechpartner für Gefahrenabwehrbehörden und sonstige Bedarfsträger auf örtlicher Ebene und organisatorischer Leiter des THW- Einsatzes in seinem Zuständigkeitsbereich.

 

Nach den Ortsbeauftragten Kelm, Wolfgang Scheidt, Peter Koch und Peter Elfgang wurde die Führung des Ortsverbandes 2009 von Martin Kraus übernommen.


Der OV-Stab:


Der OV-Stab ist verantwortlich für die Verwaltung und die Führung des Ortsverbandes. Er dient dem Ortsbeauftragten zur Durchsetzung bzw. Umsetzung seiner Aufgabenstellungen. Der OV-Stab besteht aus:

 

  • dem stellvertretenden Ortsbeauftragten
  • dem Ausbildungsbeauftragten
  • dem Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit
  • dem Schirrmeister
  • dem Jugendbetreuer
  • dem Koch
  • dem Verwaltungshelfer

 

Weitere Informationen über die Führungskräfte des Ortsverbandes Bergisch Gladbach erhalten Sie hier: Führung des Ortsverbandes


.







Otto Lummitzsch, Gründer und erster Direktor des THW.







Archivfoto - THW Bergisch Gladbach







Archivfoto - THW Bergisch Gladbach







Archivfoto - THW Bergisch Gladbach







Helfer des THW Bergisch Gladbach







Weitere Informationen über die Führungskräfte des Ortsverbandes Bergisch Gladbach erhalten Sie HIER